Der letzte VW Beetle ist vom Band gelaufen

Ende nach über 20 Jahren

| Autor: dpa

Den Beetle baute VW seit 1997 in Puebla.
Den Beetle baute VW seit 1997 in Puebla. (Bild: VW)

Der letzte neue VW Beetle ist in Mexiko vom Band gelaufen. Mit einer Feier in seinem Werk im mexikanischen Bundesstaat Puebla stellte der deutsche Autobauer am Mittwoch die Produktion des Nachfolgers des legendären Käfers ein.

Bis zum Stopp im Jahr 2003 hatte VW fast 40 Jahre lang den Käfer in Puebla gebaut. Andere Modelle wie der Golf und der Jetta werden weiterhin in Puebla hergestellt. „Mit dem Volkswagen Beetle schließt Volkswagen de México ein sehr wichtiges und erfolgreiches Kapitel seiner Geschichte“, teilte die Tochterfirma des Wolfsburger Konzerns mit.

Der VW-Käfer war ein Kultauto des 20. Jahrhunderts. Überall auf der Welt fand der robuste Wagen mit dem luftgekühlten Boxer-Motor im Heck Freunde, als „Herbie“ wurde er sogar zum Filmstar. Bis 1985 wurde der Käfer in Deutschland verkauft, wegen seiner Beliebtheit aber noch lange aus Mexiko importiert. Insgesamt liefen über die Jahrzehnte 21,5 Millionen Käfer vom Band.

Beetle startete 1997

Das Nachfolgemodell Beetle startete 1997. Im vergangenen Jahr kündigte Volkswagen eine „Final Edition“ für den mexikanischen Markt an. Der Käfer ist in dem lateinamerikanischen Land noch immer äußerst beliebt. Käfer-Taxis prägten jahrzehntelang das Straßenbild von Mexiko-Stadt. Die letzten Lizenzen für den „Vocho“ liefen 2012 aus.

Mexiko gilt wegen günstiger Löhne, relativ gut ausgebildeter Arbeitskräfte und einer soliden Infrastruktur für deutsche Autobauer als attraktiver Produktionsstandort. Das VW-Werk in Puebla ist eines der größten des Konzerns weltweit. Die Automobilindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Mexiko. Rund 900.000 Menschen sind in dem Sektor beschäftigt.

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