Der Mobile.de Weckruf 2016: „Ankauf nicht verschlafen!“

Autor / Redakteur: Martin Achter, Silvia Lulei, Christoph Seyerlein / Martin Achter

Onlineplattformen haben den Ankauf von privat in den vergangenen Jahren verändert. Auf dem „Mobile.de Weckruf“ wurde diskutiert, wie der Handel darauf reagieren kann. Daneben war die digitale Markenführung für Autohäuser ein wichtiges Thema.

Markenidentitätsberater Christopher Spall zeigte auf dem Mobile.de Weckruf auf, wie sich eine Händlermarke im digitalen Umfeld führen lässt.
Markenidentitätsberater Christopher Spall zeigte auf dem Mobile.de Weckruf auf, wie sich eine Händlermarke im digitalen Umfeld führen lässt.
(Bild: Achter)

Autohäuser müssen neue Ankaufplattformen für Privatautos nicht fürchten, sollten beim Zukauf aus wirtschaftlichem Eigeninteresse aber selbst aktiver werden: Dies war das Fazit einer Expertenrunde beim „Mobile.de Weckruf 2016“ im Vogel Convention Center in Würzburg. Die Fachmedien »kfz-betrieb« und »Gebrauchtwagen Praxis« hatten gemeinsam mit der Onlinebörse zu dem Fachkongress für digitalen Automobilhandel eingeladen. Neben dem Ankauf ging es auch um die Etablierung und Führung digitaler Händlermarken für mittelständische Autohäuser.

Ansgar Klein vom Bundesverband freier Kfz-Händler (BVfK) ermahnte den Handel, den Trend zum Online-Ankauf von privat „trotz der vielen anderen Aufgaben im Tagesgeschäft“ nicht zu verschlafen. „Gefährlich werden Entwicklungen immer dann, wenn wir sie zu spät erkennen. Der Handel ist hier in letzter Zeit in Bewegung gekommen, aber da geht noch wesentlich mehr, schließlich ist das Thema Ankauf von privat renditeträchtig“, so führte der geschäftsführende Verbandsvorstand aus.