Netzbereinigung im Autohandel „Der springende Punkt ist die Rendite-Situation“

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Laut einer europaweiten Analyse des Automobilvertriebs sind die Händlernetze zuletzt nur langsam geschrumpft. Welche Entwicklungen derzeit wirken, nicht zuletzt an Stellantis sichtbar, und warum Familienbetriebe langfristig bleiben werden, erklärt ICDP-Analyst Pascal Haubenreißer im Interview.

(Bild: Wehner/»kfz-betrieb«)

Dass die Zahl der Neuwagenverkaufspunkte im europäischen Handel seit Jahren kontinuierlich sinkt, ist keine neue Erkenntnis. Doch die dunklen Szenarien einer Halbierung der Händlerschaft sind längst nicht eingetreten. Die Vertriebspolitik der Fabrikate ist inzwischen so heterogen wie die Fabrikate selbst. Was auf den Handel zukommt vom Direktvertrieb bis zum klassischen Vertriebsgeschäft, vom Zwang zu großen Einheiten bis hin zum klassischen Familienbetrieb, erläutert Pascal Haubenreißer, Marktforscher des International Car Distribution Programme (ICDP). Die Marktbeobachter veröffentlichen regelmäßig das European Car Distribution Handbook (ECDH).