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Deutscher Automarkt wächst gegen den Trend in Europa

| Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Nach einem erneuten Absatzrückgang im Februar ist der europäische Automarkt nun schon seit einem halben Jahr nicht mehr gewachsen. Aber es gibt Anzeichen für eine Kehrtwende: Mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien lagen die drei größten Märkte zuletzt wieder im positiven Bereich.

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(Bild: Grimm)

Auf dem europäische Automarkt ist die Nachfrage im Februar den sechsten Monat in Folge gesunken. Allerdings fiel das Minus erneut schwächer aus als im vorangehenden Monat. Die Zahl der Neuzulassungen in der Europäischen Union sank im Februar im Vergleich um 1 Prozent auf rund 1,11 Millionen Fahrzeuge, wie der Branchenverband Acea am Freitag in Brüssel mitteilte.

Zu Jahresbeginn hatte der Rückgang noch fast 5 Prozent betragen. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus in der EU nun insgesamt 2,9 Prozent.

In einigen europäischen Automärkten ging es unterdessen im Februar erstmals wieder bergauf: In Deutschland legten die Neuzulassungen nach fünf Monaten Rückwärtsgang um 2,7 Prozent zu. Auch in Frankreich mit plus 2,1 Prozent und Großbritannien mit plus 1,4 Prozent wurden wieder etwas mehr Fahrzeuge zugelassen.

In Spanien hielten sich die Käufer hingegen weiter zurück, der Markt schrumpfte um 8,8 Prozent. Auch in Italien ging es mit minus 2,4 Prozent weiter bergab.

Daimler legt zu, BMW und Volkswagen verlieren

Mit Blick auf die deutschen Hersteller legte Daimler um 5 Prozent zu, während BMW 3,3 Prozent weniger absetzte. Der Volkswagen-Konzern hielt sich mit minus 0,7 Prozent fast stabil, allerdings brach der Absatz des Sportwagenbauers Porsche um 44 Prozent ein.

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