Berufswettbewerbe Deutscher Kfz-Mechatroniker gewinnt Silber beim Eurocup

Von Edgar Schmidt

Sechs anspruchsvolle Aufträge mit jeweils 60 Minuten Zeit – jeder gespickt mit mehreren Fehlern, das war das Spektrum des Eurocup 2022, der am 18. März in Dresden stattfand. Elf Kfz-Mechatroniker aus vier Ländern kämpften hier um ein Ticket für die Berufsweltmeisterschaften „Worldskills“ im Herbst in Shanghai.

Den Eurocup 2022 konnte der Schweizer Florent Lacilla für sich entscheiden. Platz zwei erkämpfte sich Stefan Mießbch aus Deutschland, auf Platz drei kam Hannes Egger aus Südtirol. Beglückwunscht wurden sie von Ralf Herrmannsdorf, Präsident des Kfz-Landesverbandes Sachsen (li.), Henry Siebeneicher, Obermeister der Kfz-Innung Region Dresden (2. v. re.) und Michael Schneider, Obermeister der Kfz-Innung Innung Sachsen-West/Chemnitz.
Den Eurocup 2022 konnte der Schweizer Florent Lacilla für sich entscheiden. Platz zwei erkämpfte sich Stefan Mießbch aus Deutschland, auf Platz drei kam Hannes Egger aus Südtirol. Beglückwunscht wurden sie von Ralf Herrmannsdorf, Präsident des Kfz-Landesverbandes Sachsen (li.), Henry Siebeneicher, Obermeister der Kfz-Innung Region Dresden (2. v. re.) und Michael Schneider, Obermeister der Kfz-Innung Innung Sachsen-West/Chemnitz.
(Bild: Schmidt/autoFACHMANN)

Sechs Stunden volle Konzentration für sechs anspruchsvolle Aufgaben, elf Kontrahenten und vier Sieger: Der Eurocup, der am 18. März in Dresden stattfand, forderte vollen Einsatz von den Teilnehmern. Denn bei diesem Wettbewerb küren die Kfz-Verbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Südtirol traditionell ihre Teilnehmer für die Berufsweltmeisterschaften. Aus Österreich konnten in diesem Jahr coronabedingt leider keine Teilnehmer antreten. Aus Südtirol und der Schweiz waren jeweils drei Kandidaten angereist und aus Luxemburg zwei.

Deutschland war ebenfalls mit drei Teilnehmern vertreten: Franz-Robert Kaczor aus Sachsen-Anhalt und Michael Meyer aus Niedersachsen hatten sich über gute Leistungen bei der Deutschen Meisterschaft, dem PLW, im November 2021 in Frankfurt qualifiziert. Stefan Mießbach hatte beim sächsischen Landeswettbewerb den zweiten Platz erreicht und deshalb nicht am PLW-Finale teilgenommen. Er war erst drei Wochen vor dem Eurocup in das Teilnehmerfeld nachgerückt, weil der ursprünglich eingeplante Kfz-Mechatroniker erkrankt war. Mit seinem Ergebnis zeigte Mießbach, dass der ZDK mit dieser Auswahl genau richtig gelegen hat, denn er holte sich die Silbermedaille.