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Deutschland ist Europas größter Markt für E-Autos und Plug-in-Hybride

| Autor: Andreas Wehner

Im ersten Quartal dieses Jahres wurden hierzulande 17.574 Autos mit Stecker neu zugelassen. Damit hat Deutschland Norwegen als größter Markt für E-Fahrzeuge und Plug-in-Hybride abgelöst. Beim E-Marktanteil ist die Bundesrepublik jedoch weit weg von norwegischen Verhältnissen.

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(Bild: BMW)

Deutschland hat im ersten Quartal 2018 Norwegen als Europas größter Markt für Autos mit Stecker abgelöst. Wie der europäische Herstellerverband Acea mitteilte, wurden in Deutschland von Januar bis März 17.574 batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride zugelassen. Das waren 70,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

In Norwegen schlugen 16.182 Einheiten zu Buche (+20 %). Allerdings entspricht dieser Wert dort einem Marktanteil von 47,9 Prozent – und davon ist Deutschland noch meilenweit entfernt (siehe Grafik). Bei den reinen Elektrofahrzeugen liegt das skandinavische Land mit 9.694 Einheiten (+38,6 %) auch absolut noch knapp vor Deutschland (9.127 Einheiten, +80,2 %).

Rechnet man Hybridfahrzeuge sowie Fahrzeuge mit Gas- und Bioethanolantrieb dazu, liegt Italien im ersten Quartal 2018 im Ländervergleich mit 68.127 Einheiten deutlich vorne. In dem südeuropäischen Land sind traditionell besonders viele Gasfahrzeuge unterwegs.

EU-weit betrug der Anteil der alternativ angetriebenen Fahrzeuge in den ersten drei Monaten dieses Jahres 6,6 Prozent. Im vergangenen Jahr lag er noch bei 5,2 Prozent. Aufgrund der Dieselkrise ging der Marktanteil der Selbstzünder von 46 Prozent im ersten Quartal 2017 auf 37,9 Prozent in diesem Jahr zurück. 55,5 Prozent entfielen auf Benziner. Ein Jahr zuvor registrierte Acea noch 48,8 Prozent Ottomotoren.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«