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Diagnose: Plauschangriff

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Sagen, wo der Schuh drückt: Das zu tun, verspricht die „Geräuschkamera“ von AVL Ditest. Sie hat das Zeug dazu, die Suche nach knackenden, knisternden, rauschenden oder sonst wie nervenden Störgeräuschen in Automobilen zu revolutionieren.

Mit der neuartigen Geräuschkamera von AVL Ditest lässt sich die Quelle eines Störgeräusches schnell ermitteln. Durch entsprechende Einstellparameter wird aus der großen „Geräuschkeule“ rasch ein begrenzter „Geräuschpunkt“ herausgefiltert (kleines Bild).
Mit der neuartigen Geräuschkamera von AVL Ditest lässt sich die Quelle eines Störgeräusches schnell ermitteln. Durch entsprechende Einstellparameter wird aus der großen „Geräuschkeule“ rasch ein begrenzter „Geräuschpunkt“ herausgefiltert (kleines Bild).
(Bild: Dominsky)

Es hört doch jeder nur, was er versteht“, sagte einst der große Johann Wolfgang von Goethe. Und damit wären wir schon bei des Pudels Kern. Denn: Unser mit Abstand am besten ausgeprägte Sinn ist nun mal der Sehsinn. In allen anderen Wahrnehmungsdisziplinen ist der gute alte Homo sapiens schwach. Selbst hören oder besser gesagt Geräusche orten können wir mehr schlecht als recht.

Da ist es dumm, dass mehr als ein Drittel der Reklamationen, die Autobauer heute auf die Tische ihrer Garantieabteilungen bekommen, unter die Rubrik „Geräusche“ fallen. Der Grund dafür liegt nicht zwingend in einer schlechteren Verarbeitung oder Qualität moderner Fahrzeuge. Schuld ist vielmehr der immer weiter gesunkene Geräuschpegel im Innenraum.