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Diagnoseplattform: Diagnose-Daddeln

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Viele spielen gerne auf ihrem Smartphone bzw. Tablet. Dank Mega Macs One von Hella Gutmann können Werkstattmitarbeiter mobile Endgeräte auf Android-Basis nun auch für Diagnosearbeiten nutzen.

Dank des neuen Konzepts „Mega Macs One“ können Werkstätten zahlreiche Diagnosearbeiten nun auch mittels Android-basiertem Smartphone oder Tablet ausführen.
Dank des neuen Konzepts „Mega Macs One“ können Werkstätten zahlreiche Diagnosearbeiten nun auch mittels Android-basiertem Smartphone oder Tablet ausführen.
(Bild: HGS)

Für eingefleischte Hella-Gutmann-Nutzer war es fast wie eine Zäsur: Plötzlich benötigte man kein „teures“ und geschlossenes Diagnosegerät wie den Mega Macs 55 bzw. 66 mehr, um unterschiedlichste elektronische Arbeiten an Fahrzeugen durchzuführen. Es reichte ein handelsüblicher PC oder Laptop mit Windows-Betriebssystem, um das fortan auch als separate Software erhältliche Mega-Macs-System nutzen zu können. Allerdings: Mega Macs PC bot längst nicht die Funktionen, die die Diagnosegeräte offerierten – verständlich.

Wie ein „kleiner“ Tester

Nun, sechs Jahre später, legen die Hella-Gutmann-Verantwortlichen eines drauf und präsentieren Mega Macs One, eine Diagnose-App für Android-Geräte. Mit ihr können Anwender diverse Funktionen der bekannten Software auch auf Smartphone und Co. nutzen. Welche genau? Genau die, die Mega Macs PC bzw. der „Einstiegstester“ Mega Macs 42 SE auch bieten. Somit können Werkstätten Fehlercodes lesen/löschen, sich Parameter darstellen lassen, Serviceintervalle zurückstellen, Aktorentests durchführen und sogar Codierungen und Grundeinstellungen vornehmen. Dokumentieren kann der Anwender Diagnoseergebnisse, indem er sie als generiertes PDF via E-Mail an einen Rechner mit Druckmöglichkeit sendet.