Die großen Autohändler 2020 Die AHG-Gruppe hat die Krise klug genutzt

Autor: Andreas Wehner

2020 versprach ein Erfolgsjahr zu werden – dann kam Corona. Doch die AHG- Gruppe hat sich von ihrem Weg nicht abbringen lassen und die schwierige Zeit genutzt, um Veränderungen umzusetzen und sich zukunftssicher aufzustellen.

Der Standort Göppingen gehört zu den vier von der Entenmann-Gruppe übernommenen Autohäusern.
Der Standort Göppingen gehört zu den vier von der Entenmann-Gruppe übernommenen Autohäusern.
(Bild: AHG-Gruppe)

Der Start ins Jahr 2020 verlief für die AHG-Gruppe vielversprechend: „Die Entwicklung von Anfang Januar bis Mitte März war sehr gut. Es hätte das beste erste Quartal in der Unternehmensgeschichte werden können“, sagt Prokurist Albrecht Wollensak. Doch dann kam der Lockdown – mit den bekannten Folgen. „Da die Umsätze massiv wegbrachen, war es betriebswirtschaftlich unerlässlich, die Kostensituation unverzüglich an die aktuelle Situation anzupassen“, erläutert Wollensak. Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte musste die Autohandelsgruppe mit Sitz in Horb am Neckar Kurzarbeit anmelden.

Kosten akribisch auf den Prüfstand gestellt

Das bedeutete jedoch nicht, dass alle zuhause blieben und den Kopf in den Sand steckten. Stattdessen analysierte das Unternehmen akribisch seine Situation und stellte alle Kosten auf den Prüfstand. Das Ergebnis: Bei den Sach- und Kapitalkosten fand sich ein deutliches Verbesserungs- beziehungsweise Minimierungspotenzial. Diese Analyse war so nur in der Krise möglich, denn im normalen Tagesgeschäft wären Zeit und Kapazitäten dafür nicht vorhanden gewesen.

Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«