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Die BDK auf digitalem Kurs

| Autor / Redakteur: Die Fragen stellte Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Der Sprecher der Geschäftsführung der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, Hermann Frohnhaus, sieht die Digitalisierung als Chance für den Kfz-Handel und für die Finanzdienstleister, um mit den Kunden auf allen Kanälen in Kontakt zu kommen.

Hermann Frohnhaus will die eingeschlagene digitale Offensive der BDK weiter fortsetzen.
Hermann Frohnhaus will die eingeschlagene digitale Offensive der BDK weiter fortsetzen.
(Bild: BDK)

Dr. Hermann Frohnhaus: Viele positive Veränderungen prägten für uns das Jahr 2017. Ein Meilenstein war die Einführung unserer Digeo-Produktfamilie, mit der unsere Handelspartner ihre Internetpräsenz auf die veränderten Bedürfnisse der Kunden ausrichten können. Das hat einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass wir 2017 wieder ein gutes Ergebnis erzielen konnten.

Sie haben zusammen mit der DAT das Ankaufversprechen auf den Markt gebracht. Was war der Grund hierfür?

Durch Fahrzeugbörsen und Ankaufportale geht gute Ware, die der Handel eigentlich dringend benötigt, zunächst den Weg über Vermittler. Diesen wichtigen Kundenkontakt bringen wir mit dem Digeo-Ankaufversprechen direkt zurück zum Händler. Dabei geht es nicht nur darum, dessen Fahrzeugbestand um attraktive Gebrauchtwagen zu erweitern. Vor allem eröffnet der Fahrzeugankauf von privat dem Handel die Chance, dem Kunden auch gleich ein neues Auto anzubieten.