Toyota „Die Digitalisierung der Customer Journey ist eine Kernaufgabe“

Redakteur: Andreas Grimm

Der neue Toyota-Deutschland-Präsident André Schmidt und Vertriebsdirektor Mario Köhler wollen im laufenden Jahr 90.000 Neuzulassungen schaffen. Mit welchen Hilfen und Anforderungen die Händler rechnen müssen, erläutern sie im Interview.

(Bild: Toyota)

Redaktion: Sie leiten seit Anfang dieses Jahres die Geschicke von Toyota Deutschland. Welche Themen nehmen Sie als Erstes in Angriff?

André Schmidt: Da der Lockdown länger dauert als erwartet, liegt ein starker Fokus aktuell darauf, die Liquidität im Handel sicherzustellen. In den kommenden Wochen und Monaten wird es zudem darum gehen, unsere Händler mit Programmen zu unterstützen, um den Markt zu beleben und schnell aus der Krise herauszukommen. Die Digitalisierung der Customer Journey ist eine unserer Kernaufgaben in diesem Jahr – und zwar mit Beteiligung unserer Händler. Dabei geht es weniger um den reinen Onlineverkauf als vielmehr um den Verkaufsprozess. Wir müssen als Hersteller flexibel darauf reagieren können, wie ein Kunde sein Fahrzeug kaufen beziehungsweise wie er automobile Dienste nutzen möchte. Hier kommt uns zugute, dass wir global aufgestellt sind und starke Marken wie Kinto haben.