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Die großen Autohändler 2018: Autohaus Rastetter

| Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Vera Preising

Knapp ein Jahrzehnt legte das Autohaus Rastetter eine erstaunliche Wachstumsentwicklung hin. Zuletzt musste die Gruppe jedoch einen empfindlichen Dämpfer hinnehmen. Jetzt blicken die Manager wieder nach vorn und wollen die Wende schaffen.

Am Standort Freiburg verkauft die Autohausgruppe Rastetter Fahrzeuge der Marke Nissan.
Am Standort Freiburg verkauft die Autohausgruppe Rastetter Fahrzeuge der Marke Nissan.
(Bild: Autohaus Rastetter)

Reife Märkte entwickeln sich langsam. Zwei bis vier Prozent Wachstum im Jahr sind im Kfz-Gewerbe schon recht gut. Mehr ist im Durchschnitt nicht zu erwarten. Doch für das durchschnittliche Wachstum der Autohausgruppe Rastetter muss noch eine Null angehängt werden. „In den vergangenen Jahren sind wir jährlich zwischen 20 und 40 Prozent gewachsen“, berichtet Geschäftsführer Andreas Rastetter. Daran will das Autohaus in Zukunft anknüpfen, wenn auch mit etwas verringerter Geschwindigkeit.

Doch zuletzt war davon wenig zu spüren. Im Gegenteil: Die Autohausgruppe musste einen kräftigen Dämpfer wegstecken. Im vergangenen Jahr sank der Neuwagenabsatz um etwa 10 Prozent, im laufenden Jahr sind es wohl mehr als 40 Prozent. Das kann das Unternehmen nur zum Teil über die leicht gestiegenen Gebrauchtwagenverkäufe abfangen.