Die großen Autohändler 2018: Gottfried Schultz

Trotz aller Turbulenzen, die der Automobilmarkt derzeit bietet, investiert die Unternehmensgruppe in weitere Betriebe. Nicholas J. Dunning sieht sie gut gerüstet für zukünftige Entwicklungen.

| Autor: Joachim von Maltzan

Der Betrieb in der Weststraße in Hagen gehört seit Mai 2018 zur Gottfried Schultz.
Der Betrieb in der Weststraße in Hagen gehört seit Mai 2018 zur Gottfried Schultz. (Bild: Gottfried Schultz)

Der Dieselantrieb steht am Pranger, und die deutsche Automobilindustrie unter Generalverdacht. Gerichte ordnen für Großstädte und jetzt auch noch für Autobahnteilstücke Fahrverbote an – das sind wahrlich keine leichten Zeiten für die Automobilbranche.

Auch der Fabrikatshandel steht unter Druck: Direktvertrieb, fortschreitender Konzentrationsprozess, neuartige digitale Vertriebskonzepte, veränderte Anforderungsprofile im Verkauf, Verzahnung von stationären und digitalen Geschäftsfeldern, Investitionen in zeitgemäße Markenauftritte – das Kfz-Gewerbe steht vor einem noch nie da gewesenen Veränderungsprozess und damit wohl vor dem größten Umbruch in seiner Geschichte. Hinzu kommt die WLTP-Problematik, die insbesondere die VW- und Audi-Partner beutelt.

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