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Die großen Autohändler 2019: Feser-Graf-Gruppe

| Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Christoph Seyerlein

Die letzten Jahre der Feser-Graf-Gruppe waren von stetiger Expansion geprägt. Nun ändert der nordbayerische Handelsgigant den Kurs. Was steht für das Unternehmen künftig im Fokus?

Bei der Feser-Graf-Gruppe – hier im Bild das Audi-Terminal in Burgoberbach – folgt auf die Expansion nun die interne Konsolidierung.
Bei der Feser-Graf-Gruppe – hier im Bild das Audi-Terminal in Burgoberbach – folgt auf die Expansion nun die interne Konsolidierung.
(Bild: Feser Graf)

Mit 50 fängt das Leben an. Wer kennt sie nicht, diese Phrase? Wahlweise wird sie auch für die Zahl 40 oder 66 bemüht. Was hat das mit der Feser-Graf-Gruppe zu tun? Im Prinzip nichts. Und doch hat das Unternehmen kurz vor der 50 Halt gemacht. Die Rede ist hierbei von der Zahl der Autohäuser, die mittlerweile zu der nordbayerischen Handelsgruppe zählen. Derzeit sind es 49 und nach Jahren der stetigen Expansion sind sich die Hauptgesellschafter Uwe Feser und Wilhelm Graf sowie die Holding-Geschäftsführer Till Heinrich und Markus Kugler einig: Ein weiteres Wachstum wie bisher wird es nicht geben.

Dass die 50 noch fällt, ist zwar nicht ausgeschlossen. In den unmittelbaren Marktgebieten – die Gruppe ist in Mittel- und Oberfranken sowie in Bernburg und Magdeburg vertreten – sei man weiter gesprächsbereit, aktiv strebe man aber nicht nach einer weiteren Vergrößerung, erklärt Markus Kugler. Doch worauf fokussiert sich der Handelsriese, zu dessen Portfolio neben den Marken aus dem Volkswagen-Konzern mittlerweile auch Jaguar und Land Rover gehören, stattdessen?