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Die großen Autohändler 2019 Jürgens-Gruppe: Anpassung in Größe und Auftritt

Autor / Redakteur: Stephan Richter / Joachim von Maltzan

Die Jürgens-Gruppe setzt bereits seit drei Jahren ihre Pläne für ein konsequentes Wachstum in allen Bereichen bis 2020 um – dem Jahr, ab dem die neuen Standards der Daimler AG gelten. Dies gelingt nicht nur durch gebietsarrondierende Zukäufe.

Ein modernes Erscheinungsbild der Jürgens-Verkaufsstandorte wie hier in Hagen soll künftig eine zentrale Säule darstellen.
Ein modernes Erscheinungsbild der Jürgens-Verkaufsstandorte wie hier in Hagen soll künftig eine zentrale Säule darstellen.
(Bild: Jürgens)

Die Jürgens-Gruppe bleibt realistisch: Denn niemand wisse, ob ein Autohaus in fünf Jahren noch einen stationären Handel benötigen wird oder ob sich der größte Absatzkanal ausschließlich online abspielen werde, sagt Jürgens-Geschäftsführer Tino Schneider. „Trotzdem steht der Kunde auch langfristig im Mittelpunkt unseres Handelns; egal über welche Schnittstelle, egal ob über das Internet oder physisch – das darf keinen Unterschied machen. Alle Informationen und Dienstleistungen müssen sowohl off- als auch online zur Verfügung stehen. Jeder Prozess muss in allen Kanälen abrufbar und authentisch sein.“

Dieses Engagement verknüpft der Händler mit den neuen Anforderungen von Mercedes-Benz, sei es REX Base, REX Growth, die Markenarchitektur 2020 oder der Onlinedienst „Mercedes Me Connect“. Alles Projekte, bei denen Jürgens eine Vorreiterrolle einnimmt und jeden bisher gültigen Prozess im Umgang mit seinen Kunden infrage stellt. „Der Handel muss sich eher früher als später auf den Wandel der Autobranche einstellen“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung Frank Döhring.