Die großen Autohändler 2019: Kaltenbach-Gruppe

Die Kaltenbach-Gruppe hat sich in diesem Jahr von den Fabrikaten Honda und Kia getrennt. Obwohl sich die Geschäftsführung einig war, dass beide Marken eine Produktpalette mit Qualität vorweisen, gab es gute Gründe für die Entscheidung.

| Autor: Stephan Richter

Die Kaltenbach-Gruppe konzentriert sich künftig auf ihre Premiummarken, wie zum Beispiel BMW. 2019 sorgte der Fokus auf effiziente Geschäfte für eine steigende Rendite.
Die Kaltenbach-Gruppe konzentriert sich künftig auf ihre Premiummarken, wie zum Beispiel BMW. 2019 sorgte der Fokus auf effiziente Geschäfte für eine steigende Rendite. (Bild: Kaltenbach-Gruppe)

Beim Doppelkopf würde man von Fehlfarben sprechen: Karten, die in einem anderen Zusammenhang überzeugen, im aktuellen Spiel aber nicht auftrumpfen können. So in etwa reihten sich die Marken Kia und Honda in das Angebot der Kaltenbach-Gruppe ein. Lediglich an einem der 22 Standorte waren die beiden Marken vertreten. Zu wenig, um eine überzeugende Vertriebsperformance abzuliefern, erklärt Andreas Amelung, Geschäftsführer der Kaltenbach-Gruppe: „Beides sind zweifelsohne gute Marken. Für unser Haus haben wir aber perspektivisch keinen Erfolg mehr gesehen. Und der Kraftakt, die Marken noch an weiteren Standorten zu etablieren, wäre einfach zu groß gewesen.“ Die Entscheidung, wie Kaltenbach die leere Immobilie in Gummersbach/Wiehl in Zukunft nutzen wird, steht noch zur internen Diskussion.

Auf jeden Fall fokussiert sich das Unternehmen nun mehr denn je auf seine fünf verbliebenen Marken BMW, Mini, Volvo, Jaguar und Land Rover. Vor allem die Elektromarke BMW i habe 2019 eine rasante Entwicklung hingelegt, sagt Dirk Kemmer, Sprecher der Geschäftsführung: Im Vergleich zu 2018 konnte die Kaltenbach-Gruppe ihren Absatz um gut 300 Prozent steigern – nicht zuletzt dadurch, dass das Elektroangebot nun an allen BMW-Standorten verfügbar ist.

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