Die großen Autohändler: Autohäuser Grampp

Autor / Redakteur: Martin Achter / Martin Achter

Die Autohäuser Grampp setzen auf ein subtiles Marketingkonzept. Kunden will die Autohausgruppe nicht durch Werbung gewinnen, sondern über das persönliche Etwas ihrer Mitarbeiter.

(Foto: Grampp)

Eine Kristallkugel hat Oliver Koll nicht. Trotzdem hat der Marketingleiter der Autohäuser Grampp mit Sitz im nordbayerischen Lohr am Main eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie sich die Betriebe der Branche in Zukunft gegenüber der Kundschaft präsentieren müssen, um langfristig am Markt erfolgreich zu bleiben. Seine Idee geht jedoch ein ganzes Stück in eine andere Richtung als die Konzepte, die mancher Hersteller als den idealen Weg für seine Handelsorganisation betrachtet.

Marketingleiter Koll glaubt an den regionalen Händler als eigene Marke. Zu einer solchen Marke wird ein Autohaus aber nicht von allein; da kann ein Betrieb so viel konventionelle Werbung betreiben, wie er will, ist sich Koll sicher. Um bei den Kunden in der Heimatregion präsent zu sein und zu bleiben, müssen Kfz-Betriebe ein subtiles Marketinginstrumentarium entwickeln und beherrschen. Die Autohäuser Grampp haben hierfür in den vergangenen Jahren die Grundlage geschaffen. Im Mittelpunkt ihres Marketings stehen die Menschen im Autohaus: Verkäufer, Service- und Verwaltungskräfte und – am allerwichtigsten – die Kunden.