Die großen Autohändler: Dürkop

Autor Jens Rehberg

Der vernetzte Verkauf, wie Dürkop ihn will, funktioniert nur, wenn alle Rädchen perfekt ineinander greifen. Dann soll das Autohaus in der Lage sein anzubieten, bevor der Kunde überhaupt bemerkt hat, dass er etwas braucht.

(Foto: Dürkop)

Stefan N. Quary will heute nicht über Autos sprechen und auch nicht über Standorte. Das passt zum Ort des Gesprächstermins. Er sitzt in einem Besprechungsraum in einem Nebentrakt auf dem Flughafengelände in Frankfurt. Kein Schauraum nebenan. Keine Aktionsplakate. Keine Markenlogos, nirgends. Nur ein Laptop auf dem Tisch. Und ein Cappuccino.

Die Datenbank, über die er spricht, ist fast fertig. „Die meisten Puzzleteile sind schon da“, sagt der Händler. „Jetzt müssen sie zusammengesetzt werden.“ Und weil das nicht so einfach ist, weil manche Teile nicht richtig passen, hat er sich mit Peter Lorenzen von Autoscout 24 jüngst eine Verstärkung ins Management-Team geholt, die weiß, wie man die Puzzleteile einer komplexen IT-Architektur passend macht.