Die großen Autohändler: Hülpert-Gruppe

Autor / Redakteur: Wilfried Urbe / Joachim von Maltzan

Das Geschäft der Dortmunder Unternehmensgruppe war wie bei allen VW-Konzernhändlern stark von der Dieselaffäre geprägt. Daneben galt es, die Autohausgruppe durch wichtige Investitionen und Erweiterungen fit für morgen zu machen.

Das neue Audi-Zentrum in Dortmund.
Das neue Audi-Zentrum in Dortmund.
(Bild: © Archon Productions by Christos Rammos)

Für die Hülpert-Unternehmensgruppe war es kein einfaches Geschäftsjahr. Als größter Händler für sämtliche Marken der Volkswagen-Familie im östlichen Ruhrgebiet waren die Dortmunder von der Dieselkrise stark betroffen. „Ja, es war ein bestimmendes Thema, das uns keine Ruhe ließ“, bestätigt Hülpert-Geschäftsführer Michael Sprenger. „Immer kamen neue Hiobsbotschaften.“ Vor allem das Geschäft mit der Kernmarke Volkswagen habe sehr gelitten.

„Wir können von Glück reden, dass die aktuellen Rahmenbedingungen da einiges abgefangen haben“, gibt sich der Hülpert-Chef erleichtert. Ohne Niedrigzinsphase und boomende Wirtschaft wären die Folgen drastischer gewesen; so konnte der Einbruch verkraftet werden. Sprenger mahnt allerdings: „Wir müssen dringend sehen, dass wir aus dieser Talsohle herauskommen, damit wir uns so aufstellen können, dass wir auch gesamtwirtschaftlich schlechtere Zeiten überstehen.“