Die großen Autohändler: Krah & Enders

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Das BMW-Autohaus Krah & Enders feiert im kommenden Jahr seinen 50. Geburtstag. Längst ist das Unternehmen nicht mehr nur mit BMW unterwegs. Das Geschäft mit den zusätzlichen Marken entwickelt sich recht erfolgreich.

Der Krah & Enders-Betrieb im hessischen Hünfeld.
Der Krah & Enders-Betrieb im hessischen Hünfeld.
(Foto: Krah & Enders)

Das Autohaus Krah & Enders hat ein zufriedenstellendes Jahr 2015 hinter sich. Vor allem bei den Gebrauchtwagen läuft es gut. „Sowohl bei den Verkaufszahlen als auch bei den Deckungsbeiträgen liegen wir über dem Vorjahr“, erläutert Inhaber Peter N. Enders. Auch im Neuwagengeschäft sind die Stückzahlen bei Krah & Enders leicht gestiegen, allerdings erreichten die Erträge nicht ganz das Niveau des vergangenen Jahres. „Das Servicegeschäft läuft gut und bewegt sich stabil auf Vorjahresniveau.“

Lange Jahre war Krah & Enders ein reiner BMW-Händler. Doch das ist Geschichte. Inzwischen zählen inklusive des BMW-Ablegers Mini schon fünf Marken zum Portfolio. Dabei fährt das Unternehmen mit Sitz im hessischen Fulda seine Mehrmarkenstrategie erst seit 2009. Damals übernahm es die Immobilie eines insolventen Audi-Betriebs in Fulda und den Vertrag eines bestehenden Renault-Händlers aus der Region. Mit Mitarbeitern beider Autohäuser ging zum 1. Januar 2010 Renault Enders an den Start. In den folgenden Jahren baute die Gruppe ihr Engagement mit Renault und der Tochtermarke Dacia aus. 2011 übernahm Enders einen Betrieb in Wiesbaden, 2012 folgte eine dritte Filiale in Eschwege. In diesem Jahr brachte das Unternehmen die Betriebe baulich auf den neuesten Stand und rüstete auf die aktuelle Renault-CI um.