Suchen
+

Die großen Autohändler: Louis Dresen

Autor: Jens Rehberg

Ohne jeglichen Bruch geht der Generationenwechsel an der Unternehmensspitze vonstatten. Nach einer Konsolidierungsphase steht nun wieder die Optimierung einzelner Geschäftsfelder im Fokus.

(Foto: Dresen)

Peter Dahlmann hört auf. Am 15. Februar kommenden Jahres, auf den Tag genau 40 Jahre nach Übernahme der Geschäftsleitung bei Dresen, ist Schluss. „Für Blech bin ich dann nicht mehr zuständig“, sagt der Händler, der in der Vorweihnachtszeit des Jahres 2008 im Berliner Kanzleramt dem Wirtschaftsberater von Angela Merkel erläuterte, wie Händler und Opel-Mitarbeiter den Rüsselsheimer Autobauer aus dem GM-Konzern, der damals vor der Pleite stand, herauskaufen könnten.

Für die Mitarbeiter der Dresen-Gruppe gibt es jedoch keinerlei Grund, nervös zu werden, wenn der Seniorchef künftig eher mit Bauplänen anstatt mit Verkaufsprogrammen durch den Stammsitz streift. Denn die fünfte Generation der Familie, die bereits seit 140 Jahren mit ihrem Unternehmen am Rhein aktiv ist, ist mit Kai, Benedict und Laura Dahlmann-Homburger sowie Michael Homburger bereits fest in die Autohandelsgruppe integriert. Benedict Dahlmann fungiert auch schon seit einiger Zeit als Geschäftsführer der Dresen-Gruppe.

Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«