Die großen Autohändler: Ruhrdeichgruppe

Autor / Redakteur: Jens Rehberg / Jens Rehberg

Den Wechsel ihrer Hauptmarke von Nissan zu Opel hat die Duisburger Gruppe ohne drastische Einbrüche gemeistert. Eine wichtige Rolle spielte dabei die markenorientierte Unternehmensstruktur, aber auch die Integration der neuen Betriebe.

(Fotos: Grimm, Ruhrdeichgruppe)

Satte 33 Jahre hatte die Beziehung zwischen Nissan und der Ruhrdeichgruppe Bestand gehabt – das kann wohl als weitgehend stabil bezeichnet werden. Doch in diesem Fall schauten beide Partner nach vorne. Und Ruhrdeich-Geschäftsführer Peter Gerards fand schnell eine mehr als adäquate Alternative: Opel. Durch die Übernahme der sechs Dinnebier-Standorte in der Rhein-Ruhr-Region war Gerards 2014 mit einem Schlag einer der Größeren im Opel-Netz.

Aktuell nimmt er Platz 21 im Pkw- und Platz 7 im Nutzfahrzeug-Volumenranking bei Opel in Deutschland ein. Das Ausscheiden des Händlers aus dem Nissan-Netz hat dagegen den Importeur hart getroffen – sein Marktanteil ist beispielsweise in Duisburg in den ersten zehn Monaten dieses Jahres von 6,5 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 1,3 Prozent (490 Neuzulassungen weniger) abgestürzt.