Die IAA in der Identitätskrise

Vom 12. bis 22. September öffnet die „neue“ IAA ihre Pforten: Die ehemalige Automesse versteht sich nun als Plattform für die Mobilitätswende. Reicht dieser inhaltliche Schwenk, um die Zukunft der Veranstaltung zu sichern?

| Autor: Julia Mauritz

Mercedes gehört zu den Herstellern, die auf der IAA 2019 ausstellen.
Mercedes gehört zu den Herstellern, die auf der IAA 2019 ausstellen. (Bild: © Daimler AG)

Wenn es früher eine Messe gab, die in Europa bei den Automobilherstellern gesetzt war, dann war das die IAA. Mercedes zündete sein Produktfeuerwerk auf gleich drei Ebenen in der prunkvollen Festhalle, BMW hatte die Halle 11 mit stolzen 11.000 Quadratmetern exklusiv für sich gebucht. Und wenn Schumi auf dem Ferrari-Stand den neuesten Sportwagen made in Maranello lüftete, dann herrschte Ausnahmezustand.

Und wie sieht es in diesem Jahr aus? Daimler hat seinen Auftritt in der Festhalle überarbeitet (siehe Titelfoto), BMW teilt sich nach der drastischen Kürzung des Messebudgets von 25 auf sechs Millionen Euro nun die Halle 11 mit Opel, Hyundai sowie Jaguar und Land Rover, während Ferrari, wie auch alle anderen FCA-Marken, gar nicht mehr in Frankfurt vertreten ist. Gerade einmal in vier Hallen können die Besucher noch neue Pkw-Modelle und richtungsweisende Studien in Augenschein nehmen. Und diese teilen sich die Hersteller teilweise mit Automobilzulieferern und Dienstleistern.

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