Die großen Autohändler 2020 Die Koch-Autogruppe wurde plötzlich zum Big Player

Autor: Christoph Seyerlein

In der jüngeren Vergangenheit ist die Koch-Autogruppe schnell gewachsen. Die Geschäftsführung legt dabei aber großen Wert darauf, die Philosophie eines Familienunternehmens nicht über Bord zu werfen – und lebt das selbst vor.

Blick von oben auf den VW-Betrieb der Koch-Gruppe in Öhringen.
Blick von oben auf den VW-Betrieb der Koch-Gruppe in Öhringen.
(Bild: Koch-Autogruppe)

Auf diese Steine können Sie bauen!“ Mit diesem Slogan, dem Bausparfuchs und vermutlich sündhaft teuren TV-Spots hat die gleichnamige Bausparkasse der knapp 40.000-Einwohner-Stadt Schwäbisch Hall deutschlandweite Bekanntheit verschafft. Auf völlig andere Art und Weise passt der Ausspruch allerdings auch zum größten ortsansässigen Händler: der Koch-Gruppe.

Wer an große Autohausgruppen denkt, hat in den meisten Fällen vermutlich pompöse Glaspaläste vor Augen. Die gibt es bei der Koch-Gruppe durchaus auch. Doch das Haupthaus in Schwäbisch Hall präsentiert sich ganz anders. Hier lässt sich die Geschichte eines Unternehmens mit fast 90-jähriger Tradition noch heute erkennen. So lehnt sich etwa der VW-Schauraum an die ehemalige Wohnung der Inhaberfamilie an. Ein paar Schritte weiter über den Hof steht ein nagelneues Verwaltungsgebäude. Die Gruppe hat auf lange bestehende Steine auf- und an diese angebaut. Alles ist mit der Zeit gewachsen.

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 Christoph Seyerlein

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Entwicklungsredakteur