Die großen Autohändler 2020 Die Liebe-Gruppe schafft Effizienz durch Zentralisierung

Autor: Andreas Grimm

Bis zu 250 Kilometer liegen die Standorte der Liebe-Gruppe auseinander, in unterschiedlich geprägten Märkten. Damit sie als Einheit agieren, setzt Firmenchef Thomas Peckruhn auf zentrale Prozesse – insbesondere beim Zukunftsthema Gebrauchtwagen.

(Bild: Liebe-Gruppe)

Wir wollen Skoda-Händler bleiben.“ Das klare Bekenntnis mag für den Vollblut-Autohändler Thomas Peckruhn, den Chef der Liebe-Gruppe und seit einem Vierteljahrhundert zugleich Präsident des Skoda-Partnerverbands, wie eine Selbstverständlichkeit klingen. Und doch schwingt darin die Erkenntnis mit, dass es Gewissheiten im Autohandel nicht gibt. Elektroautos, Onlinevertrieb, neue Mobilitätsdienstleister – es gibt immer wieder Anlässe, das unternehmerische Handeln zu hinterfragen. Aber Peckruhn hat genug gute Gründe, an den Erfolg des stationären Skoda-Handels zu glauben.

Das gilt auch für das Bekenntnis zur Marke: Ist das Autohaus Liebe mit seinen neun Standorten in vier Bundesländern doch inzwischen wohl der volumenstärkste deutsche Skoda-Exklusivpartner – und mit der Marke Skoda seit der Wende kontinuierlich gewachsen. Das soll auch so bleiben. Unter anderem deshalb ist die Familie Peckruhn im Frühjahr 2020 beim ebenfalls inhabergeführten Autohaus Beyerlein mit Standorten in Braunschweig und Salzgitter eingestiegen – und hat damit erstmals ein Marktgebiet in Westdeutschland.

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Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«