Die neue Mercedes A-Klasse: Radikal anders

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Die neue Generation des Einstiegsmodells der Stuttgarter bricht mit dem hochbauenden, komfortbetonten Charakter ihres Vorgängers. Stattdessen setzt Mercedes mit der neuen A-Klasse auf sportliche Dynamik.

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Mit einem dynamischen Äußeren soll die neue Mercedes A-Klasse den Kampf mit Audi und BMW um die jüngeren Kunden aufnehmen.
Mit einem dynamischen Äußeren soll die neue Mercedes A-Klasse den Kampf mit Audi und BMW um die jüngeren Kunden aufnehmen.
( Daimler )

Mercedes vollzieht im Kompaktsegment einen radikalen Stilwechsel. Die neue Generation der A-Klasse bricht mit dem hochbauenden, komfortbetonten Charakter ihres Vorgängers und setzt stattdessen auf sportliche Dynamik. Einen Ausblick auf die für 2012 erwartete dritte Generation gibt nun eine seriennahe Studie, die auf der Messe in Schanghai Premiere feiert.

Während die aktuelle Auflage des Mercedes-Einstiegsmodells mit seiner kurzen, van-artigen Karosserie vor allem pensionierte C-Klassefahrer und Kleinfamilien anspricht, soll die Neuauflage größere Kundenkreise locken. Ohne Sandwichboden, mit deutlich mehr Radstand, flacherem Dach und verlängerter Motorhaube orientiert sich die A-Klasse nun architektonisch stärker an Konkurrenten wie Audi A3 und BMW 1er.

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Für Eigenständigkeit sollen Elemente der neuen, schwungvollen Markendesignsprache sorgen. Der Kühlergrill mit integriertem Stern und die aggressiv blickenden Scheinwerfer erinnern an das viertürige Coupé CLS, an den Flanken sorgen zwei nach hinten aufeinander zulaufende Lichtkanten für Dynamik.

Das kräftige Heck wird von den breiten hinteren Radhäusern geprägt. Hinzu kommen bei der Studie einige Design-Gags, die es wohl eher nicht in die Serie schaffen werden. So besteht etwa der Kühlergrill aus unzähligen in Fahrtrichtung angeordneten Säulen, die von einem silbernen Punkt gekrönt werden.

Ebenfalls wenig seriennah präsentiert sich der Innenraum. Futuristisch-nüchtern beschränkt er sich auf wenige sichtbare Bedienelemente, die dann aber besonders sorgfältig gestaltet sind. Die Belüftungsdüsen und die rot hinterleuchteten Instrumente etwa erinnern an ein Jet-Triebwerk, während der Schalthebel sich an der Form eines Flugzeug-Schubhebels orientiert.

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