Software Die Probleme mit Over-the-Air-Updates

Autor Jan Rosenow

Neue Funktionen lassen sich in immer mehr Autos per Daten-Download einspielen, und nicht alle sind so harmlos wie ein schlichtes Navi-Update. Drei große Fragen müssen noch beantwortet werden.

(Bild: Volkswagen)

Für ein Software-Update mussten die Autofahrer ihr Fahrzeug bisher in die Werkstatt bringen. Doch das ist bei vielen Neuwagen nicht mehr nötig. Immer mehr Autohersteller melden, dass ihre Fahrzeuge per Over-the-Air-Update (OTA) auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Beispiel Mercedes-Benz: Bei Modellen mit dem Infotainmentsystem MBUX sind OTA-Updates Standard. Mittlerweile wurden rund zwölf Millionen solcher Vorgänge durchgeführt. Kunden können im Mercedes-Me-Store zusätzliche Dienste und Sonderausstattungen hinzubuchen und ganz neue Funktionen aufspielen, die es beim Serienstart des Fahrzeugs möglicherweise noch gar nicht gab.