Die Sauce läuft: Ausblick auf die E-Mobilität 2019

Elektromobilität ist wie Ketchup – er kommt mit einem Schlag. Wann und wie viel, ist nicht klar, sagte einst Daimler-Chef Dieter Zetsche. Nun sind sich Experten sicher: Die nächsten Monate bringen Bewegung in den Flaschenhals. Es läuft.

| Autor: Christoph Baeuchle

(Bild: © dinostock - stock.adobe.com)

Mit der Elektromobilität ist es wie mit dem Ketchup: Er ist in der Flasche, und man weiß, dass er herauskommt – nur nicht wann und wie viel. Die selbstironische Weihnachtsbotschaft von Daimler-Chef Dieter Zetsche kam vor zwei Jahren gut an. Nun ist die Elektromobilität im deutschen Markt angekommen. Zwar sind die Pommes noch keineswegs von der Tomatensauce bedeckt – aber diese beginnt zu laufen.

Das zeichnete sich bereits in den letzten Monaten des vergangenen Jahres ab. „Wir haben im Oktober mehr Kaufverträge für den Renault Zoe als für den Renault Clio verzeichnet“, betont Christophe Mittelberger, Vertriebschef Renault Deutschland. Einen Monat später setzte der Importeur noch einen drauf: Mit 1.119 E-Fahrzeugen durchbrach Renault im November erstmals die 1.000er-Grenze. Aus Sicht von Renault-Deutschland-Chef Uwe Hochgeschurtz ist der „Tipping Point“ damit überschritten. „Wer jetzt noch denkt, dass dies kein Massenprodukt ist, der irrt“, rief er jüngst den Renault-Partnern zu.

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