Die großen Autohändler 2020 Die Tiemeyer-Gruppe ist krisenfest

Autor / Redakteur: Wilfried Urbe / Julia Mauritz

Lediglich kleinere Corona-Blessuren hat die Bochumer Autohausgruppe bislang davongetragen. Das liegt auch am soliden Fundament, auf dem das Familienunternehmen fußt. Die Zeichen stehen indes weiter auf Wachstum – aber nicht um jeden Preis.

Das Autohaus Plätz in Oberhausen ist seit Anfang dieses Jahres Teil der Tiemeyer-Gruppe.
Das Autohaus Plätz in Oberhausen ist seit Anfang dieses Jahres Teil der Tiemeyer-Gruppe.
(Bilder: Tiemeyer)

Im zurückliegenden Geschäftsjahr hatte wohl kaum ein Händler keine Einbrüche zu verzeichnen. Doch es gibt Unterschiede: Einige wurden von der Pandemie kalt erwischt, andere kamen ohne größere Blessuren durch die Krise. Zu Letzteren gehört die Tiemeyer-Gruppe mit Hauptsitz in Bochum.

33.000 Fahrzeuge konnte das Unternehmen an 24 Standorten in Nordrhein-Westfalen im Geschäftsjahr 2019/20 absetzen, 790 Millionen Euro Umsatz generieren – alles Ergebnisse, die gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung bedeuten. Das hat allerdings auch mit der Expansion der Gruppe zu tun; Anfang 2020 integrierte sie zwei weitere Betriebe in ihr Portfolio: die Häuser Plätz in Oberhausen mit einer fast 100-jährigen Geschichte.