Anhängerkupplungen Die Tücken und Möglichkeiten der Nachrüstung

Autor: Jakob Schreiner

Offenbar reißen sich nicht alle Werkstätten darum, Anhängerkupplungen nachzurüsten. Der Spezialist Rameder hat das erkannt und die lukrative Marktlücke mit einem eigenen Werkstattnetz besetzt, das kontinuierlich wächst.

Deutschlandweit unterhält Rameder 40 eigene Werkstätten, die sich auf die Nachrüstung von Anhängerkupplungen spezialisiert haben.
Deutschlandweit unterhält Rameder 40 eigene Werkstätten, die sich auf die Nachrüstung von Anhängerkupplungen spezialisiert haben.
(Bild: Rameder)

Entweder fehlt die Routine, die Kapazitäten sind zu gering, das technische Equipment zur Codierung fehlt, es lohnt sich unterm Strich nicht – oder es ist eine Mischung aus allem. Es gibt viele Gründe, warum Werkstätten den Einbau von Anhängerkupplungen nicht anbieten oder aus dem Haus geben. Fakt ist aber, dass nicht wenige Werkstätten diese Arbeiten fremdvergeben, Tendenz steigend. Eine Marktlücke, die die Kupplungsspezialisten von Rameder offensichtlich erfolgreich zu besetzen wissen. Allein seit Oktober 2018 hat sich das hauseigene Werkstattnetz von 15 auf jetzt mittlerweile 40 sogenannte Montagepoints mehr als verdoppelt. Und weitere sollen folgen.

In diesen Werkstätten bietet Rameder den kompletten Einbau der Anhängerkupplung samt Fahrzeugcodierung für private und gewerbliche Kunden an, und zwar zum Festpreis und aus einer Hand. Rund 20.000 Nachrüstungen haben die Montagepoints allein im vergangenen Jahr vorgenommen. Rund die Hälfte davon führten sie laut dem Hersteller für freie Werkstätten, Vertragspartner oder Autohändler durch. Insgesamt habe das Unternehmen im vergangenen Jahr rund 200.000 Anhängerkupplungen verkauft.

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Fachredakteur Ressort Service & Technik