BDK „Die unternehmerische Freiheit im Handel stärken“

Autor: Wolfgang Michel

Hermann Frohnhaus übergibt den Staffelstab an Martin Guse. Beide Manager prognostizieren beträchtliche Veränderungen in der Branche. Im Handel will die Bank mit weiteren Neuerungen sowie ihren traditionellen Eigenschaften punkten.

Martin Guse und Dr. Hermann Frohnhaus (r.) – der neue und bisherige BDK-Chef – äußern sich zur Aufgabenstellung im Autohandel und der damit verbundenen Rolle der Branchenbank.
Martin Guse und Dr. Hermann Frohnhaus (r.) – der neue und bisherige BDK-Chef – äußern sich zur Aufgabenstellung im Autohandel und der damit verbundenen Rolle der Branchenbank.
(Bild: BDK)

Redaktion: Herr Frohnhaus, wenn Sie am 1. Juli 2021 als neuer Chef der BDK antreten dürften, was wären Ihre vordringlichsten Aufgaben? Welche Botschaft hätten Sie für die rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Hermann Frohnhaus: Die Botschaft wäre, dass wir wie in den vergangenen 20 Jahren auch weiterhin auf Kontinuität und Verlässlichkeit setzen. Ferner müssen wir in den Blick nehmen, dass wir uns bedingt durch Corona in einer Krise befinden, die größer ist als die Finanzkrise 2008. Letztere hat uns anschließend fünf, sechs Jahre in Atem gehalten. So ähnlich wird es auch jetzt sein.

Was heißt das?

Frohnhaus: Zum einen beginnt im Autohandel eine Aufholjagd. Zum anderen erwarten die Unternehmen von Partnern wie der BDK noch mehr Unterstützung –allen voran bei den digitalen Herausforderungen. Dem müssen wir uns stellen und eine Balance zwischen Tagesgeschäft und Erneuerung finden.

Über den Autor

 Wolfgang Michel

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Chefredakteur »kfz-betrieb«