Diebstahlschutz: Klauberei

Systeme, die den Diebstahl eines Oldtimers verhindern sollen bzw. den vermeint- lichen Weg des Fahrzeugs aufzeigen können, gibt es viele. Einen völlig neuen Ansatz verfolgt „Micare“. Hier werden winzig kleine NFC-Chips im Oldie versteckt platziert.

| Autor: Steffen Dominsky

Mithilfe kleiner NFC-Chips (siehe Bild unten) kann man seinen Oldtimer nun „chippen“. Dank einer Handy-App und der Onlineplattform von Micare kann somit der Diebstahl eines Fahrzeugs bzw. die Herkunft einzelner Teile jederzeit zweifelsfrei nachgewiesen werden.
Mithilfe kleiner NFC-Chips (siehe Bild unten) kann man seinen Oldtimer nun „chippen“. Dank einer Handy-App und der Onlineplattform von Micare kann somit der Diebstahl eines Fahrzeugs bzw. die Herkunft einzelner Teile jederzeit zweifelsfrei nachgewiesen werden. (Bild: Micare)

Stolze 40 Prozent aller registrierten Straftaten sind Diebstähle. Die polizeiliche Aufklärungsquote: beschämende weniger als 30 Prozent. Und so mancher Sheriff, Richter oder Staatsanwalt denkt sich: „Wer ’nen teuren Oldie hat, nagt nicht am Hungertuch.“ Dieser Tatsache bzw. der steigenden Zahl von Oldtimerdiebstählen macht die Missing Car Register GmbH, kurz „Micare“, nun eine Kampfansage. Was bei Hunden und Katzen bestens funktioniert, möchte das Unternehmen nun auch bei Oldtimern etablieren.

Frauchen und Herrchen kennen es seit vielen Jahren: das „Chippen“. Dem Haustier wird dabei ein winzig kleiner Transponder unter die Haut gepflanzt. Mithilfe eines entsprechenden Lesegeräts kann man die in ihm gespeicherten Informationen über eine Distanz von wenigen Zentimetern auslesen und so die Identität von Bello und Miezi im Handumdrehen feststellen. Genau das Prinzip der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification = Identifizierung mittels elektromagnetischer Wellen) macht sich jetzt auch Micare zunutze.

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