Suchen

Diese 5 Cabrios geben ordentlich Watt auf die Ohren

| Autor / Redakteur: sp-x / Jakob Schreiner

Offenfahren und adäquater Musikgenuss schließen sich aus? Im Gegenteil, in diesen Cabrio-Modellen kann man sein Frischluftvergnügen mit dem passenden Soundtrack untermalen.

Firma zum Thema

Nicht nur das, was beim Audi R8 aus dem Auspuff kommt, hört sich gut an.
Nicht nur das, was beim Audi R8 aus dem Auspuff kommt, hört sich gut an.
(Bild: Audi)

Was wäre der Sommer ohne Open-Air-Konzerte? Gerade das Cabriofahren macht mit der passenden Musikbegleitung noch mehr Laune. Diese fünf Beispiele von Mazda, Mini, Mercedes und Audi decken unter ihrem Stoffdach den größten Teil der nach oben offenen Spaß-Skala ab.

Eine besonders erschwingliche, gleichwohl mitreißende Kombination aus Auto und Anlage bietet Mazda mit dem MX5 an. Sein Bose-Sound-System setzt neben vier konventionellen Mittel- und Hochtönern und dem Subwoofer im Beifahrer-Fußraum auf je zwei Ultra-Nearfield-Breitbandlautsprecher in den Kopfstützen der Recaro-Sitze, um den Surround-Effekt selbst bei offenem Verdeck optimal zur Geltung zu bringen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 10 Bildern

Auf dem 7-Zoll-Touchscreen des japanischen Roadsters lässt sich der Raumeffekt mit dem Fader dosieren. Die Auto-Pilot-2-Funktion passt den Klang automatisch an die Fahrgeräusche an, darüber hinaus wird die Sound-Abstimmung beim Fahren mit offenem oder geschlossenem Dach automatisch reguliert. Das Bose-System ist in der Sportsline-Variante des Mazda MX5 enthalten, so bekommt man bereits für unter 30.000 Euro ein berauschendes Fahrerlebnis mit bemerkenswerter Dynamik – auch in der Klangwiedergabe.

Einen ähnlichen Weg geht Audi. Allerdings ist der R8 Spyder mit V10-Saugmotor und B&O Surround-Sound-System die Fortsetzung der Roadster-Idee mit extremen Mitteln. Der in Neckarsulm gebaute Supersportler trägt in seinen Kopfstützen ein Röhrengeflecht zur Unterstützung der dahinter liegenden Breitband-Schallwandler, das für ein optimales Klangfeld sorgt. Die durch den Symphoria-Algorithmus von Fraunhofer beflügelten Raumklang-Effekte wirken nicht übertrieben. Zudem dient der Aufwand mit den kopfnahen Effekt-Lautsprechern erheblich der Sprachverständlichkeit beim Telefonieren über die Freisprechanlage mit offenem Dach.

Audi leistet sich den sinnvollen Luxus, die Abstimmung des im rund 180.000 Euro teuren R8 Spyder serienmäßigen B&O Sound-System automatisch an das geöffnete oder geschlossene Verdeck anzupassen. Aus 13 Lautsprechern inklusive Subwoofer im Beifahrer-Fußraum genießt die Besatzung immer einen satten, sauberen Klang mit realitätsnaher Stimmwiedergabe und mächtigem Bass.

Porsche featuring Burmester

Porsches neue Vierzylinder-Aggregate im Boxster und Boxster S proben mit ihrem kernigen Arbeitsgeräusch den reinsten Boxer-Aufstand gegen die verschiedenen Sound-Systeme der Schwaben. Das größte von ihnen kommt von Burmester aus Berlin und fährt zur Selbstverteidigung stramme 821 Watt auf, was für den Innenraum des zweisitzigen Mittelmotorsportwagens eine vielfache Overkill-Kapazität bedeutet.

Doch solche Reserven sind in diesem Fall dringend nötig, um sich mit 12 Hochleistungslautsprechern mit 1.340 Quadratzentimetern Membranfläche gegen das laute Organ der auf Krawall gebürsteten Turbo-Boxer durchzusetzen. Die Spezialität der rund 4.000 Euro teuren Burmester-Beschallung sind die im Automobil-Bereich exklusiv in den Modellen von Porsche eingebauten, federleichten AMT-Bändchenhochtöner. Die garantieren durch ihre geringe bewegte Masse eine besonders feinzeichnende Darstellung des Obertonspektrums und tragen maßgeblich zum knackig anspringenden Klang bei.

(ID:45354165)