Super Bowl Diese Autohersteller nahmen trotz Corona Werbemillionen in die Hand

Autor Christoph Seyerlein

Im Super Bowl wird die nordamerikanische Football-Meisterschaft ausgespielt. Rund um das Megaevent gibt es traditionell aber auch eine gigantische Werbeshow. So auch trotz der Corona-Pandemie in diesem Jahr.

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General Motors setzte in seinem Super-Bowl-Werbespot auf Will Ferrell.
General Motors setzte in seinem Super-Bowl-Werbespot auf Will Ferrell.
(Bild: General Motors)

In der Nacht auf Montag stand das größte Einzelsportereignis des Jahres an. Im Super Bowl 55 trafen die Tampa Bay Buccaneers auf die Kansas City Chiefs. Den Sieg im Endspiel um die Meisterschaft der nordamerikanischen Football-Liga NFL sicherten sich die Buccaneers um Star-Quarterback Tom Brady mit 31:9.

Neben dem Sport sorgt seit jeher auch eine regelrechte Werbeschlacht rund um den Super Bowl für Aufsehen. Absurde 5,5 Millionen US-Dollar mussten Firmen investieren, wenn sie einen der begehrten 30-Sekunden-Slots in diesem Jahr haben wollten. Und trotz der Corona-Krise mit ihren wirtschaftlichen Folgen gab es auch in 2021 wieder zahlreiche Unternehmen, die zuschnappten. Die Autobranche war weniger zahlreich als zuletzt, aber dennoch prominent vertreten.

Cadillac: „Edgar Scissorhands“

Cadillac drehte in diesem Jahr die Zeit zurück und produzierte einen Remake-Spot zum 90er-Jahre-Film „Edward mit den Scherenhänden“. In dem Video hat Edwards Sohn Edgar Schwierigkeiten mit seinen Scherenhänden, unter anderem zerstört er einen Football.

Dann kommt der Cadillac Lyric ins Spiel. Dessen „Hands free super cruise“-System ermöglicht es Edgar, das Auto mit nur wenigen Handgriffen zu steuern.

Ford: „Finish Strong“

Ein weiterer werbender Hersteller war in diesem Jahr Ford. Der US-Riese verzichtete in seinem einminütigen Spot auf eigene Produktplatzierungen. Stattdessen legte die Marke den Fokus auf ihre Corona-Initiative „Finish Strong“. Der Spot sollte den Zuschauern Mut machen, mit der Corona-Pandemie fertig zu werden.

Ford kündigte in dem Zuge unter anderem auch an, seine bisherige Spende von 100 Millionen Schutz-Masken auf 120 Millionen Stück aufzustocken.

General Motors: „No way Norway“

Als Schauspieler Will Ferrell herausfindet, dass in Norwegen Elektroautos schon deutlich weiter verbreitet sind als in den USA, begibt er sich mit der Sängerin und Schauspielerin Awkwafina und dem Comedian Kenan Thompson auf eine Reise durch verschiedene Länder. Das Ziel des Trios: Sie wollen darauf aufmerksam machen, dass GMs neue Batterie für E-Autos bald für alle verfügbar sein wird.

Jeep: „The Middle“

Jeep hat für seinen Spot in diesem Jahr niemand geringeres als Bruce Springsteen gewinnen können. Und der „Boss“ appelliert in dem Video an seine Landsleute, nach Jahren der immer tieferen Spaltung der Gesellschaft in den USA, wieder zusammenzufinden.

Toyota: „Jessica Long's Story“

Bei Toyota ist man trotz mancher Zweifel optimistisch, dass die Olympischen Spiele in Tokio nach der Absage im vergangenen Jahr 2021 stattfinden können. In seinem Werbespot zum Super Bowl erzählte der japanische Hersteller die emotionale Geschichte der paralympischen Schwimmerin Jessica Long.

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