Porsche-Zentrum Dortmund „Diese Investition wird sich auszahlen“

Autor: Christoph Seyerlein

Rund 19 Millionen Euro hat die Hülpert-Gruppe in das neue Porsche-Zentrum Dortmund investiert. Im Interview erklärt Geschäftsführer Christoph Kösters, warum ihn diese Summe nicht einschüchtert und wie der Start inmitten des Lockdowns verlaufen ist.

Geschäftsführer ­Christoph Kösters ist mit dem Anlauf des neuen Porsche-Zentrums Dortmund zufrieden – vor allem mit den Elektrozahlen.
Geschäftsführer ­Christoph Kösters ist mit dem Anlauf des neuen Porsche-Zentrums Dortmund zufrieden – vor allem mit den Elektrozahlen.
(Bild: Seyerlein/kfz-betrieb)

Redaktion: Herr Kösters, Anfang Dezember haben Sie hier in Dortmund die erste „Destination Porsche“ eröffnet – drei Wochen später kam der zweite Lockdown. Hätte besser kommen können, oder?

Christoph Kösters: Das haben wir uns natürlich anders vorgestellt. Aber wir haben die Zeit genutzt. Eigentlich war das gar nicht so schlecht. Es gibt hier ja ganz andere Prozesse und Situationen. Wir mussten die neuen Wege lernen und waren letztlich sogar ganz dankbar, dass wir die Zeit hatten, das alles erst einmal live zu üben. Wenn wir direkt nach der Eröffnung das Haus komplett voll gehabt hätten, hätten wir damit wahrscheinlich nicht ganz so professionell umgehen können, wie es unser Anspruch ist.

Wie motiviert man seine Mitarbeiter in einer solchen Ausnahmesituation?

Allen war immer klar: Wenn Normalität einkehrt, haben wir einen Standort, über den sich jeder freut. Wir haben viel mehr Platz, viel mehr Komfort, viel mehr Innovation. Die Lage ist extrem attraktiv. Wir haben die großen Autobahnkreuze im Westen sowie die B1, an der das Stadion von Borussia Dortmund liegt, vor der Haustür. Außerdem vis-à-vis den Flughafen Dortmund. Das zusammen ergibt einen Magneten. Das war unsere Motivation.

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 Christoph Seyerlein

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Fachredakteur Next Mobility