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Dieselnachrüstung: Aufatmen in Stuttgart

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Pünktlich zum Jahreswechsel kommt die Nachrüstkampagne ins Rollen. Der Einbau der Systeme dürfte Werkstätten kaum vor Probleme stellen, wie eine Demonstration im Autohaus Felix Kloz zeigt.

Gemeinsam für die Dieselnachrüstung: (v. li.) Dietrich Kloz (Autohaus Felix Kloz), Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Christian Reher (Kfz-Innung Region Stuttgart) und Dr. Martin Pley.
Gemeinsam für die Dieselnachrüstung: (v. li.) Dietrich Kloz (Autohaus Felix Kloz), Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Christian Reher (Kfz-Innung Region Stuttgart) und Dr. Martin Pley.
(Bild: Simon/»kfz-betrieb«)

Seit dem 1. Januar gilt in Stuttgart ein erstes Fahrverbot für Dieselautos einschließlich Abasgasnorm Euro 5. Diese Fahrzeuge dürfen mehrere Haupteinfallstraßen in die Landeshauptstadt nicht mehr benutzen. Insbesondere für die Besitzer von jungen und hochwertigen Euro-5-Fahrzeugen stellt das eine erhebliche Wertminderung dar.

Und es könnte noch schlimmer für sie kommen: Verbessert sich die Luftqualität in Deutschlands Stickoxidmetropole nicht deutlich genug, droht ab dem 1. Juli 2020 ein zonales Fahrverbot. Betroffen wäre davon der Stuttgarter Talkessel und möglicherweise auch die Stadtbezirke Bad Cannstatt, Feuerbach und Zuffenhausen. Gerade noch rechtzeitig gibt es nun Abhilfe in Form von Nachrüstkatalysatoren. Insgesamt drei Anbieter (siehe Tabelle) können bereits Produkte liefern, die vom Kraftfahrt-Bundesamt für eine breite Fahrzeugpalette zugelassen sind. Dabei handelt es sich vorerst um die meistverkauften Modelle des Volkswagen-Konzerns, von BMW und Mercedes-Benz mit Vierzylinder-Dieselmotoren sowie um Volvo-Modelle mit Fünfzylinder.