Dieselnachrüstung: Die ABE ist nur der Anfang

Die Hersteller von Nachrüstkatalysatoren stehen in den Startlöchern. Das KBA hat schon Genehmigungen für eine Reihe von Pkw- und Transportermodellen erteilt. Die spannende Frage lautet jetzt: Wie groß ist das Interesse der Kunden wirklich?

| Autor: Jan Rosenow

SCR-Katalysator von Baumot in einem Transporter: In diesen Wochen sollen die ersten Nachrüstsysteme auf den Markt kommen.
SCR-Katalysator von Baumot in einem Transporter: In diesen Wochen sollen die ersten Nachrüstsysteme auf den Markt kommen. (Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Nun können auch BMW-Fahrer aufatmen: Der Katalysatorexperte Dr. Pley hat für sein Dieselnachrüstsystem eine ABE für Fahrzeuge der Marke BMW bekommen, die mit dem Vierzylinder-Dieselmotor mit zwei Litern Hubraum ausgestattet sind. Die Produktion der Nachrüstkatalysatoren erfolgt bei dem Autozulieferer Bosal. Bestellbar sind die Produkte ab November, im Januar soll die Lieferung starten. Das Nachrüstset kostet im Onlineshop von Dr. Pley 3.100 Euro.

Damit sind nun NOx-Minderungssysteme für Pkws von Mercedes-Benz, die Marken des Volkswagen-Konzern, BMW und Volvo zu haben, und zwar dank Familienbildung bei der Zulassung stets für eine große Auswahl an Modellen. Zudem lassen sich auch Transporter von Mercedes und VW nachrüsten (Übersicht siehe Tabelle). Die Produktion soll in diesen Wochen anlaufen. Im November könnten also die ersten Systeme bei den Händlern ankommen und eingebaut werden.

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