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Dieter Berens ist tot

| Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Im Alter von 81 Jahren ist Dieter Berens gestorben. Der einstige Vizepräsident des nordrhein-westfälischen Kfz-Gewerbes hat sich während seines langen Engagements vor allem für die Berufsbildung eingesetzt.

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Dieter Berens engagierte sich ein Leben lang für die Ausbildung.
Dieter Berens engagierte sich ein Leben lang für die Ausbildung.
(Bild: Landesverband)

Dieter Berens, langjähriger Vizepräsident des nordrhein-westfälischen Kfz-Gewerbes und Vorstandsmitglied der Vestischen Kfz-Innung, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Mit Dieter Berens verliere die Branche eine beeindruckende Persönlichkeit, deren ehrenamtliches Engagement stets von großer Leidenschaft und hoher fachlicher Kompetenz befeuert wurde, würdigt das Kfz-Gewerbe NRW seinen ehemaligen Vizepräsidenten.

Insbesondere auf dem Gebiet der Berufsbildung verdankt die Branche Berens wichtige Impulse. In seiner Mitarbeit auf Bundesebene war er Initiator des Ausbildungsberufs Automobilkaufmann und -kauffrau. Ebenso war die Einführung des zweijährigen Ausbildungsberufs „Kfz-Servicemechaniker“ das Ergebnis seiner Arbeit.

Berens habe es verstanden, andere Menschen für seine Ideen zu gewinnen, blickt der Landeverband zurück. Als Organisator des „bildungspolitischen Aschermittwochs“ sei es ihm immer wieder gelungen, politisch Verantwortliche und Entscheidungsträger in der Wirtschaft für die Anliegen des Kfz-Gewerbes zu interessieren.

Nachdem Berens selbst in früher Jugend seine Eltern verloren hatte, erarbeitete er sich seinen beruflichen Erfolg als Autodiktat. Als Geschäftsführer eines Gelsenkirchener Mercedes-Autohauses wechselte er zu Lueg, wo er besonders Verantwortung für die Ausbildung junger Menschen trug.

Seine ehrenamtliche Arbeit trug ihm große Anerkennung und zahlreiche Ehrungen ein. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes wurde auch mit der Ernennung zum Ehrenobermeister seiner Vestischen Heimatinnung gewürdigt. Der Verband des Kfz-Gewerbes verlieh ihm die goldene Ehrennadel. Das Engagement des praktizierenden Katholiken war getragen von einem tiefen Pflichtgefühl und dem Willen, seinen Mitmenschen zu dienen.

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