Suchen
+

Digitaler Vertrieb: Abo geht nur mit Handel

| Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Julia Mauritz / Julia Mauritz

Cluno gehört zu den Pionieren des digitalen Autoabomodells. Eineinhalb Jahre nach dem Start zieht Mitgründer und CEO Nico Polleti eine Zwischenbilanz und schildert, warum er auf die Kooperation mit Autohäusern setzt.

Nico Polleti will den Premiumbereich neben der Kooperation mit Porsche weiter ausbauen.
Nico Polleti will den Premiumbereich neben der Kooperation mit Porsche weiter ausbauen.
(Bild: Cluno)

Nico Polleti: Die genaue Zahl unserer Abonnenten nennen wir nicht. Was wir sagen können, ist, dass die Zahl sehr schnell steigt. Seit dem Start der iPhone-App im vergangenen Herbst haben sie 20.000 Nutzer heruntergeladen, und die Zahl der Abonnenten steigt seitdem Monat für Monat um 20 Prozent.

Im Februar haben amerikanische Kapitalgeber in einer zweiten Finanzierungsrunde 28 Millionen Euro in Ihre Plattform investiert. Wo fließt das Geld hauptsächlich hin?

Eine Plattform wie Cluno aufzubauen, ist aufgrund des besonderen Geschäftsmodells kapitalintensiv und komplex: So kaufen wir beispielsweise die Fahrzeuge selbst und versichern sie auch. Unser Team ist mittlerweile auf 60 Mitarbeiter angewachsen, bis zum Jahresende werden es 100 sein. Wir investieren auch viel Geld in die Weiterentwicklung unserer Plattform: So launchen wir in Kürze beispielsweise unsere neue Android-App. Und natürlich investieren wir kräftig ins Marketing, wobei wir uns aktuell noch rein auf das Onlinemarketing konzentrieren.