Ausbildung im Kfz-Gewerbe Digitaler Werkzeugkasten für Betriebe

Von Nick Luhmann

Mit einem digitalen Werkzeugkasten für alle Phasen des Rekrutierungsprozesses neuer Auszubildender steht die Initiative Autoberufe den Kfz-Betrieben zur Seite. Auf das Angebot können die Unternehmen ab sofort zugreifen.

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Den Nachwuchs dort abholen, wo er unterwegs ist. Deshalb bietet die Initiative Autoberufe auch gezielt digitale Werkzeuge, mit denen Betriebe Ausbildungswillige ansprechen können.
Den Nachwuchs dort abholen, wo er unterwegs ist. Deshalb bietet die Initiative Autoberufe auch gezielt digitale Werkzeuge, mit denen Betriebe Ausbildungswillige ansprechen können.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Wie wirbt man heutzutage effektiv um geeigneten Nachwuchs? Diese Frage beantwortet die Initiative Autoberufe – Zukunft durch Mobilität auf autoberufe.de. Dort bietet sie Kfz-Betrieben kostenlose Informationen zu den Themen Employer Branding (Arbeitgebermarke), Nachwuchswerbung, Rekrutierungs- und Bewerbungsprozess sowie Onboarding (Integration und Bindung).

„Der digitale Werkzeugkasten hilft, den Rekrutierungsprozess moderner zu gestalten. Wir haben Tipps und Tricks zusammengestellt, damit Kfz-Betriebe zukünftige Nachwuchskräfte effektiv erreichen und sie dauerhaft für das Unternehmen gewinnen können“, sagt Claudia Kefferpütz von der Abteilung Berufsbildung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).

Zum Hintergrund: Die junge Generation potenzieller Bewerber nutzt für ihre Ausbildungssuche soziale Medien und digitale Quellen. Mit verschiedenen Anleitungen, Checklisten, Bildmaterial und Erklärvideos hilft der Werkzeugkasten, Kanäle wie Instagram, Facebook oder TikTok zu nutzen und den Nachwuchs genau dort abzuholen.

Der digitale Werkzeugkasten zeigt Kfz-Betrieben, wie sie ihre Arbeitgebermarke für die Ausbildung aufbauen und sich von Wettbewerbern abheben sowie ihre Einzigartigkeit als Ausbildungsbetrieb kommunizieren.

Auch durch Schulkooperationen und auf Ausbildungsmessen lässt sich der berufliche Nachwuchs schon frühzeitig gezielt ansprechen.

Auf der Webseite findet sich zudem ein Porträt der zukünftigen Mitarbeitergeneration. Darin erfahren Betriebe, was diese von einer Ausbildung erwartet und was sie von früheren Generationen unterscheidet.

„Informationen zum richtigen Bewerbungsaufruf und zur Kandidatenauswahl sind ebenso übersichtlich aufbereitet wie Tipps zum Prozess des Onboardings, also der Eingliederung und Bindung der Auszubildenden“, wirbt Kefferpütz.

Die Tipps und Anleitungen auf autoberufe.de werden kontinuierlich erweitert und sollen Kfz-Betrieben nicht nur bei der Nachwuchswerbung helfen, sondern auch bei der allgemeinen Personal- bzw. Mitarbeitergewinnung.

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