Digitalisierung: Der Wandel ist Chefsache

Das 3. Symposium Automotive Service an der Hochschule Ostfalia in Wolfsburg hat eindrucksvoll gezeigt, welche Veränderungen die Digitalisierungswelle für den Aftersales mit sich bringt.

| Autor: Edgar Schmidt

Die Komplexität der Prozesse im Aftersales wird künftig zunehmen und durch Digitalisierung bestimmt sein.
Die Komplexität der Prozesse im Aftersales wird künftig zunehmen und durch Digitalisierung bestimmt sein. (Bild: Star Cooperation/ZDK, bearbeitet Schmidt)

Das Auto entwickelt sich immer stärker zu einem voll vernetzten Gegenstand im Internet der Dinge und wird künftig elektrisch und autonom unterwegs sein. Das ist derzeit die Prognose vieler Experten in der Automobilbranche, aber auch in den IT- und Elektronikkonzernen. Gegenwärtig rauscht eine digitale Revolution auf die Kfz-Betriebe zu – insbesondere auf den Service. Das ist eine Erkenntnis aus dem 3. Symposium Automotive Service der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ostfalia in Wolfsburg. Noch haben die Werkstätten Zeit, sich in die Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, einzuarbeiten. Aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, schreiten digitale Entwicklungen meist sehr schnell voran. Das heißt, wer jetzt nicht einsteigt, läuft Gefahr, überrollt zu werden. Doch was ist zu tun?

Zuerst einmal müssen sich Kfz-Betriebe mit dem Thema und den Veränderungen auseinandersetzen, um daraus Schlüsse für die notwendigen Veränderungen im eigenen Betrieb zu ziehen. Denn es bringt nichts, einfach nur die vorhandenen Prozesse zu digitalisieren. Wer einen schlechten Prozess digitalisiert, erhält nichts anderes als einen schlechten digitalisierten Prozess. Das heißt, man muss immer auch die Möglichkeiten nutzen, die die neue Technik bietet, um Vorteile daraus zu ziehen. So ist es zum Beispiel wichtig, das Verhalten und die Ansprüche der Kunden genau im Blick zu haben.

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