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Direktannahme: Reihenuntersuchung

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

In drei von vier Betrieben ist die Werkstattauslastung bestenfalls zufriedenstellend – das zeigt der aktuelle Geschäftsklimaindex des ZDK. Eine neue Prüftechnik offenbart ohne Mehraufwand bei der Fahrzeugannahme lukrative Zusatzarbeiten.

Die Kameras des Quick-Check-Drive-Scanners erfassen die Radstellung mit 16 Laserstrahlen am vorbeifahrenden Auto. Die Zuordnung zum Auftrag erfolgt per automatischer Kennzeichenerkennung.
Die Kameras des Quick-Check-Drive-Scanners erfassen die Radstellung mit 16 Laserstrahlen am vorbeifahrenden Auto. Die Zuordnung zum Auftrag erfolgt per automatischer Kennzeichenerkennung.
(Bild: Holz/»kfz-betrieb«)

Parkt auch auf Ihrem Werkstatthof unentdecktes Umsatzpotenzial? Wahrscheinlich schon – nach einer Untersuchung des amerikanischen Werkstattausrüsters Hunter fahren gut 60 Prozent der Autos mit verstellter Spur durch die Gegend. Doch leider verraten sich diese Fahrzeuge meist nicht von selbst, und kein Betrieb der Welt konnte es sich bisher leisten reihenweise rein auf Verdacht alle Kundenfahrzeuge zeitaufwendig zu vermessen.

Viele Kunden würden diesen zusätzlichen Arbeitsschritt schon im Vorfeld als Geldschneiderei abtun, doch mit dem jetzt auch in Deutschland verfügbaren Quick-Check-Drive-Messsystem (QCD) können Betriebe ihren Kunden diese Untersuchung jetzt bei jedem Werkstattdurchlauf als reine Serviceleistung bieten – ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Der mögliche Clou: Falls die baulichen Gegebenheiten es erlauben, machen die Kunden das sogar selbst – der Betrieb muss nur die Scanner in seiner Einfahrt aufstellen.