DMS: Mit französischem Siegel

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Vera Preising

Renault hat die Software Kfz-Pilot von Attribut zertifiziert. Ein halbes Jahr wurden die nötigen Schnittstellen im Elmshorner Renault-, Dacia- und Nissan-Autohaus Mohr eingerichtet und getestet. Ein Mammutprojekt, durch das der Händler viel Zeit spart.

V. li.: Attribut-Projektleiter Jörn Zingelmann und Attribut-Geschäftsführer Rolf Bastian haben während der Pilotierung eng mit Marco Mohr, Geschäftsführer des Elmshorner Autohauses Autoservice Mohr zusammengearbeitet.
V. li.: Attribut-Projektleiter Jörn Zingelmann und Attribut-Geschäftsführer Rolf Bastian haben während der Pilotierung eng mit Marco Mohr, Geschäftsführer des Elmshorner Autohauses Autoservice Mohr zusammengearbeitet.
(Bild: Mauritz)

Es war ein hartes Stück Arbeit, bis der Softwarespezialist Attribut endlich Renaults Zertifizierung für sein Dealer-Management-System Kfz-Pilot in den Händen hielt: In rund einem Jahr musste das Bargteheider Unternehmen knapp 30 Schnittstellen umsetzen, zeitweise waren bis zu drei Entwickler mit der Programmierung beschäftigt. Der geschäftsführende Gesellschafter von Attribut, Rolf Bastian, beziffert die Investitionen auf einen gut sechsstelligen Betrag.

Als Pilothändler für die aufwendige Renault-Zertifizierung hatte sich Attribut für einen langjährigen Partner entschieden: Seit 31 Jahren arbeitet das Elmshorner Renault/Dacia- und Nissan-Autohaus mit dem DMS Attribut. Eine lange Zeit, in der es im Betrieb schon einige Markenwechsel gab, die beide Partner gemeinsam meisterten. Der Startschuss für das jüngste Projekt fiel beim angeschlossenen Renault-Partner, der täglich 20 bis 25 Werkstattdurchläufe hat und jährlich rund 150 Renault- und Dacia-Neuwagen vermarktet, im Oktober 2017: „Wir haben Schnittstelle für Schnittstelle abnehmen lassen, diese dann vor Ort in der Autohausdatenbank umgesetzt und gemeinsam mit Renault getestet“, schildert der zuständige Projektleiter Jörn Zingelmann das Vorgehen und lobt die gute Erreichbarkeit und das Engagement des Kölner Importeurs. Unter dem Strich dauerte dieser Prozess rund ein halbes Jahr: „Natürlich hat es an der einen oder anderen Stelle auch mal geklemmt, aber wir waren zu jedem Zeitpunkt arbeitsfähig“, versichert Autohausgeschäftsführer Marco Mohr.