DPF-Reinigung: Porentief rein

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Reinigen statt austauschen – aschebeladene Partikelfilter bekommen so ein zweites Leben. Doch das Geschäftsmodell von Unternehmen wie DPF Clean kommt von zwei Seiten unter Druck.

Cleantaxx- und DPF-Clean-Geschäftsführer Benjamin Kleemann (links) und Werkstattleiter Christoph Quast zeigten »kfz-betrieb« den Reinigungsprozess.
Cleantaxx- und DPF-Clean-Geschäftsführer Benjamin Kleemann (links) und Werkstattleiter Christoph Quast zeigten »kfz-betrieb« den Reinigungsprozess.
(Bilder: Rosenow)

Seit zehn Jahren ist der Dieselpartikelfilter Standard in der Erstausrüstung. Um diesen Millionenmarkt hat sich eine rege Szene von Firmen entwickelt, die mit dem Reinigen von aschebeladenen Filtern Geld verdienen. Eine davon ist schon seit Anfang an dabei: Cleantaxx aus Langenhagen bei Hannover. Geschäftsführer Benjamin Kleemann erkannte das Potenzial der Filterreinigung schon 2009 – und hat sich in den letzten zehn Jahren ein beachtliches Know-how und viele Kontakte zu Erstausrüstern aufgebaut.

Den größeren Teil seines Umsatzes generiert er nicht mit Pkw-Teilen, sondern mit Rußfiltern für Lkws, Baumaschinen und andere großvolumige Anwendungen. Doch unter der Marke der Schwesterfirma DPF-Clean bietet er seine Dienstleistung auch für Autofahrer und Kfz-Werkstätten an. Grundsatz bei Cleantaxx ist es, jeden Filter zu öffnen und die Asche ausschließlich mit Druckluft und Hitze zu entfernen. Flüssige Reinigungs- und Spülmittel lehnt Benjamin Kleemann ab und setzt sie nur in Ausnahmefällen ein, etwa bei Sintermetallfiltern.