Automobilbanken Drei Geschäftsmodelle zur Neupositionierung

Autor: Martin Achter

Carsharing, Autoabonnements oder Ridehailing: Wie werden sich Automobilbanken am Markt positionieren, wenn Finanzierung und Leasing künftig vielleicht an Bedeutung verlieren? Vor allem drei Geschäftsmodelle scheinen denkbar.

Im einen Moment das eigene Elektroauto, im nächsten das Leihfahrrad: Nach Einschätzung von Beratern wächst der Markt für flexible Mobilität in den nächsten zehn Jahren rasant.
Im einen Moment das eigene Elektroauto, im nächsten das Leihfahrrad: Nach Einschätzung von Beratern wächst der Markt für flexible Mobilität in den nächsten zehn Jahren rasant.
(Bild: Sven Loeffler)

Mobilitätsdienstleistungen gewinnen in den kommenden Jahren exponentiell an Bedeutung. Damit rechnet Andreas Staudinger fest: Die Unternehmensberatung Accenture, für die Staudinger als Managing Director tätig ist, geht von einem Marktvolumen von rund 50 Milliarden Euro bis 2030 aus. 2019 betrug dieses noch 3,7 Milliarden Euro.

Zum Vergleich: Das Kfz-Gewerbe setzte 2019 laut ZDK rund 186 Milliarden Euro um. Aber was machen Automobilbanken als klassische Finanzpartner der Branche, wenn private und gewerbliche Kunden künftig weniger Autos auf Raten kaufen oder leasen und sie stattdessen verstärkt flexibel nutzen wollen, etwa im Abo?

Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Ressortleiter Management & Handel / »kfz-betrieb«