Antriebstechnik Drei Kleinsparer mit drei unterschiedlichen Konzepten

Autor / Redakteur: Gernot Goppelt / Jan Rosenow

Lange stand Toyota mit seinen Hochvolt-Hybridantrieben praktisch alleine da. Doch nun setzen sich Vollhybride selbst im B-Segment durch. Mit Toyota Yaris, Renault Clio und Honda Jazz treten drei völlig unterschiedliche Konzepte gegeneinander an.

Kern des E-Tech-Antriebs von Renault ist ein Stirnradgetriebe, das ohne Kupplungen und Synchronringe auskommt und viele Fahrmodi bietet.
Kern des E-Tech-Antriebs von Renault ist ein Stirnradgetriebe, das ohne Kupplungen und Synchronringe auskommt und viele Fahrmodi bietet.
(Bild: Renault)

Während Toyota mit dem Yaris bereits die zweite Generation seines Hybrid-Kleinwagens ins Rennen schickt, hatte Honda im B-Segment lediglich in einer früheren Jazz-Generation kurzzeitig einen Mild-Hybrid zu bieten. Und Renault ist ein völliger Novize in dieser Antriebstechnik. Was die Sache besonders interessant macht, sind die völlig unterschiedlichen Antriebsarchitekturen.

Toyota setzt seit über 20 Jahren auf den leistungsverzweigten Antrieb. Renault bringt mit seinem Multi-Mode-Getriebe eine ganz neue Antriebsarchitektur ins Spiel, und Honda nutzt im Kern das Prinzip eines seriellen Hybrids. Die Frage ist: Wie fühlen sich diese so unterschiedlichen Antriebe in der Praxis an, und wo liegen – gerade auch beim Verbrauch – ihre jeweiligen Stärken?