Nissan Qashqai Dritte Generation kommt im Frühjahr

Autor / Redakteur: sp-x/cs / Viktoria Hahn

Mit dem ersten Qashqai hat Nissan das Crossover-Segment in Europa begründet. Nun steht schon Generation drei vor der Tür. Sie soll unter anderem öfter und besser automatisiert fahren als ihre Vorgänger. Der Handel kann das Auto dringend gebrauchen.

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Nissan lässt einen ersten Blick auf den dritten Qashqai zu.
Nissan lässt einen ersten Blick auf den dritten Qashqai zu.
(Bild: Nissan)

Nissan schickt 2021 die dritte Generation des kompakten Crossovers Qashqai auf die deutschen Straßen. Der einstige Segments -Pionier erhält elektrifizierte Antriebe, mehr Assistenzsysteme und einen erweiterten Kofferraum. Die Premiere ist für das Frühjahr angesetzt.

Für den Antrieb kombiniert Nissan seine bekannten 1,3-Liter-Benziner mit einem Mildhybridsystem. Außerdem wird es einen seriellen Hybrid geben, bei dem der Verbrenner ausschließlich als Stromgenerator tätig ist und keine direkte Verbindung zu den Rädern mehr hat. Nissan nennt das bislang nur in Japan eingesetzte System „E-Power“. Externes Stromladen ist bei dem Konzept nicht vorgesehen.

Bei den Assistenzsystemen ist der verbesserte Autobahnpilot das Schmuckstück. Gegenüber der im Vorgänger angebotenen Version soll er öfter und besser automatisiert Fahren. Unter anderem passt die Technik das gefahrene Tempo automatisch an vorübergehende Geschwindigkeitsbegrenzungen an und reduziert die Fahrgeschwindigkeit vor besonders engen Kurven oder Ausfahrten.

Wichtigstes Modell für den Handel

In Sachen Abmessungen legt die neue Auflage leicht zu, misst dann 4,43 Meter in der Länge. Neben dem Radstand wächst auch der Kofferraum, der um rund 50 Liter zulegt. Preise sind noch nicht bekannt, aktuell startet der Qashqai bei rund 21.200 Euro.

Im Handel dürfte die Sehnsucht nach der nächsten Generation groß sein. Der Qashqai ist Nissans mit Abstand wichtigstes Modell in Deutschland. Aktuell ist er für 51 Prozent aller Zulassungen der Japaner hierzulande verantwortlich.

Der zweiten Generation geht dennoch spürbar die Puste aus. Im laufenden Jahr hat Nissan mit 11.810 Einheiten nach dem Oktober ein Drittel weniger Einheiten zugelassen als zum gleichen Zeitpunkt 2019. Im Jahr 2016 war der Qashqai hierzulande noch für knapp 28.500 Einheiten gut.

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