Drohnenvideos: Große Fallhöhe

Autor / Redakteur: Harald Czycholl / Martin Achter

Drohnenvideos gelten als Erfolg versprechendes Marketingtool. Sie lassen sich vortrefflich über soziale Medien verbreiten und sprechen vor allem die junge Zielgruppe an. Doch auf dem Weg zum perfekten Video lauern juristische Stolpersteine.

Wer Drohnen für Marketingmaßnahmen nutzt, sollte die gesetzlichen Vorschriften genau beachten.
Wer Drohnen für Marketingmaßnahmen nutzt, sollte die gesetzlichen Vorschriften genau beachten.
(Bild: © tostphoto - stock.adobe.com)

Nur ganz klein sind aus der Vogelperspektive einige Gebäude zu sehen. Dann stürzt sich die Kamera wie ein Raubvogel nach unten und rast auf die immer größer werdenden Hallen zu. Die rasante Kamerafahrt endet auf einem Parkplatz zwischen vier Mercedes-Transportern und einer Handvoll Menschen – auf dem Betriebsgelände der Firma Iglhaut im fränkischen Marktbreit.

Das eindrucksvolle Video findet sich auf der Facebook-Seite des Allradspezialisten – und es wurde mithilfe einer Kameradrohne gedreht. Die Popularität solcher Social Videos ist in den vergangenen Jahren explosionsartig gestiegen. Über eine Milliarde Youtube-Nutzer sehen täglich Hunderte Millionen Stunden von Onlinevideos. Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram haben eigene Videofunktionen. Unternehmen, die keine Videos für Social Media produzieren, lassen eine große Chance ungenutzt. Denn Bewegtbilder fesseln die Zuschauer und potenziellen Kunden und bieten die Chance, sie zum Kauf zu animieren. Drohnenvideos wiederum gelten als eine Art Königsdisziplin, weil sie den Zuschauern neue Perspektiven eröffnen und auf diese Weise gerade bei jüngeren Menschen Interesse wecken. Deshalb setzen auch immer mehr Autohäuser auf diese Form des Marketings und bieten wahlweise spektakuläre Aufnahmen ihres Firmengeländes an oder nutzen die Videos, um neue Modelle zu präsentieren.