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Dudenhöffer: Kurzarbeit und Liquiditätshilfen werden der Autobranche nicht reichen

| Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Die bisher getroffenen Hilfsmaßnahmen werden der Autobranche in der Corona-Krise nicht zum Überleben ausreichen. Das erwartet zumindest Ferdinand Dudenhöffer und schlägt ein anderes Mittel der Unterstützung vor.

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Ferdinand Dudenhöffer ist skeptisch, ob die deutsche Automobilindustrie allein mit Kurzarbeit und Liquiditätshilfen durch die Krise gebracht werden kann.
Ferdinand Dudenhöffer ist skeptisch, ob die deutsche Automobilindustrie allein mit Kurzarbeit und Liquiditätshilfen durch die Krise gebracht werden kann.
(Bild: CAR)

Ferdinand Dudenhöffer hat einen Verzicht auf die Mehrwertsteuer bei hochwertigen Konsumgütern wie Autos vorgeschlagen. Eine derartige Maßnahme könne in der Corona-Krise die private Nachfrage wieder in Gang bringen, sagte der Wissenschaftler der Universität St. Gallen am Sonntag. Nachfrage-Impulse seien wichtig, damit die Hersteller und ihre Zulieferer in der aktuellen Flaute nicht ihre Kapazitäten und damit Arbeitsplätze abbauten.

Dudenhöffer zeigte sich skeptisch, ob allein mit den Instrumenten der Kurzarbeit und Liquiditätshilfen die deutsche Automobilindustrie durch die Krise gebracht werden könnte. Staatliche Finanzierungsbeiträge könnten nur eine kurze Brücke sein. Von den Autoherstellern verlangte er mehr und preisgünstige Angebote für Auto-Abos inklusive aller Kosten. Den Kunden müsse zudem ein Sonderkündigungsrecht etwa bei Jobverlust eingeräumt werden.

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