Seat/Cupra Duett will getrennt gewinnen

Autor: Andreas Grimm

Innerhalb der Seat-Organisation bekommt Cupra zunehmend ein Eigenleben. Während Seat-Modelle die klassische Klientel bedienen, hält Cupra die Aufsteiger bei der Stange und gewinnt Neukunden. Doch gerade für Seat hat die Strategie einen Haken.

Viele Seat-Partner haben in den letzten Jahren gebaut. Künftig kommt Cupra neu hinzu.
Viele Seat-Partner haben in den letzten Jahren gebaut. Künftig kommt Cupra neu hinzu.
(Bild: Bierschneider)

In der deutschen Neuwagenlandschaft ist das spanische Duett Seat und Cupra derzeit eine aufmerksamkeitsstarke Einheit. Die sportliche Marke macht mit bekannten Markenbotschaftern wie Marc André ter Stegen Schlagzeilen, mit PS-starken Sondermodellen wie dem Formentor VZ 5, aber auch mit der Ankündigung von E-Modellen wie dem Born. Seat wiederum sorgt mit eingeführten Modellen von Ibiza bis Tarraco für bodenständige Angebote. Immer deutlicher wird das Konzept, das Seat-Finanzvorstand Carsten Isensee im September 2020 skizzierte: „Das Business-Modell Seat/Cupra reizen wir jetzt vollumfänglich und konsequent aus.“ Cupra sei notwendig für eine andere Außenwahrnehmung der Seat-Produkte.

Ergänzendes zum Thema
Kundenansprache: Mischung aus digital und real

Im Zuge des Markenaufbaus von Cupra geht der Importeur neue Wege in der Kundenansprache. Natürlich obliegt die Präsentation der Marke zunächst den Seat-Händlern. Doch die eher junge und urbane Zielgruppe reizt zugleich, neue Präsentationsformen zu probieren.

Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«